Frühes Aus im Pokal

Nach einem 120-minütigem Fußballkrimi, vor einer stattlichen Anzahl an Zuschauern, musste sich die SG Ettenheimweiler-Wallburg schließlich im Elfmeterschießen geschlagen geben, der FV Dinglingen im Bezirkspokal somit in der ersten Hauptrunde.

Nach einigen Tests im vergangenen Freundschaftsspiel und dem Alpirsbacher Pokal, war es für die neue SG die erste Bewährungsprobe, in der es tatsächlich um etwas ging. Auf heimischem Rasen ging es gegen den FV Dinglingen, die aus der A-Klasse in die kommende Staffel der SG abgestiegen sind. Ungewohnt viele Zuschauer kamen am Sportplatz in Wallburg zusammen, die alle neugierig waren, was die neue Spielgemeinschaft so zu bieten hat.

Von Anfang an machten die Dinglinger ordentlich Druck nach vorne und konnten große Teile des Spielgeschehens bestimmen. Einzelne Konteraktionen der SG führten zwar zu diversen Chancen vor dem Dinglinger Tor, waren aber eher rar gesät. Nichtsdestotrotz hielt die Viererkette der SG dem Ansturm stand und ließ nur wenig anbrennen, obwohl sie ständig gefordert waren. Sehr gefährlich wurde es dann, als nach einem Angriff des FV ein Stürmer zu Boden ging, der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Nach einem ungültigen Treffer setzte der Schütze den Folgeschuss an die Latte, das Spiel ging 0:0 weiter.

Nach der Pause konnten dann die Spieler der SG deutlich mehr Spielanteile für sich beanspruchen und drückten endlich auch mal Richtung gegnerischem Tor. Es entstand ein offener Schlagabtausch, bei dem die SG leicht die Nase vorne zu haben schien, aber doch lange kein Treffer erzielen konnte. Am Ende war es dann Irfan Celik, der nach einem schnellen Angriff über den Flügel den Ball vor dem Tor bekam und das 0:1 (81. Spielminute) für die Gäste aus Dinglingen erzielte. Die Schlussphase der regulären Spielzeit wurde von zahlreichen Standardsituationen geprägt, die Zweikämpfe wurden härter und für schönen Zauberfußball hatten auch nur noch die wenigsten Spieler Luft. Nach so einer Standardsituation bekam der eben erst eingewechselte Manuel Rehm glücklich den Ball vor dem Dingliger Tor vor die Füße und konnte kurz vor Abpfiff noch ein frühzeitiges Ende des Spiels mit dem 1:1 (90.) abwenden.

Während der Verlängerung ließ sich ein ähnliches Schema beobachten, wie während den ersten 90 Minuten. Der FV Dinglingen nahm das Spiel zuerst weitestgehend in die Hand, die SG konnte aber dagegen halten und im Laufe der dreißig Minuten immer mehr Spielanteile zurückgewinnen. Ein drittes Tor wollte für keines der Teams fallen.

Im abschließenden Elfmeterschießen schienen die Dinglinger noch mehr Luft und Konzentration zu haben, als die Gastgeber. Der einzige Torschütze für die SG war Markus Föhrenbacher, während auf Seiten des SV die ersten vier Schützen trafen und das Spiel somit 2:5 n.E. für sich entscheiden konnten.

Trotz des frühen Aus im Bezirkspokal konnte die SG gegen einen starken Gegner bis zum Schluss mithalten - Spieler, Trainer und Zuschauer konnten sich gleichermaßen an einem spannenden Match erfreuen.

 

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