Die SG erwartet zwei Neuzugänge

Die Stelle des spielenden Co-Trainers ist bei der SG Ettenheimweiler-Wallburg ab Sommer doppelt besetzt

Die SG freut sich auf Andres Zuleta und Jonas Hösel

Seit Sommer 2021 weht in der SG Ettenheimweiler-Wallburg ein etwas anderer Wind. Thorsten Moser übernahm das Steuer des Schiffs. Ein Trainer, mit einer genauen Vision davon, wie sein Spiel auszusehen hat und mit der notwendigen Kompetenz, diese Vision den Spielern auf dem Feld zu vermitteln.

Ein werdender Prozess, der nicht von heute auf morgen geschehen kann – das sagt nicht nur die Tabelle, das war allen Beteiligten von Anfang an klar. Um diesen Prozess der stetigen Weiterentwicklung auch in Zukunft zu fördern und weiterhin gut strukturiert und mit viel Engagement nach vorne gehen zu können, erwartet die Spielgemeinschaft zwei neue Gesichter im Trainerteam. Zwei neue „alte“ Gesichter, die nicht nur das Trainerteam aufstocken, sondern auch das Trikot überstülpen und auf dem Platz auflaufen wollen.

Jonas Hösel wird vom FSV Altdorf in seine Heimat zurückkehren. Die wohlbekannte Sturmspitze ist beim SV Ettenheimweiler großgeworden, hat in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen in Sulz und Altdorf sammeln können und wird diese Erfahrungen sicherlich gewinnbringend in die SG mit einbringen.

Jonas Hösel:

„Ich freue mich, nach acht Jahren wieder zu meinen heimischen Wurzeln zurückzukehren, was auch positiv bei Familie und Freunden ankommt. Ich danke den Vereinen für das Vertrauen. Ich freue mich, gemeinsam mit Thorsten und Andres das Team trainieren und weiterentwickeln zu dürfen. Diese Saison konnte man schon einige Fortschritte beobachten. Ich bin überzeugt, dass wir das junge Team mit unseren Erfahrungen weiterbringen können. Die Aufgabe wird spannend und auch nicht immer einfach, aber ich freue mich darauf und wünsche allen bis zum Sommer eine erfolgreiche und verletzungsfreie Rückrunde.“

Andres Zuleta auf der anderen Seite war in der Vergangenheit bereits für den SC Wallburg auf dem Platz. Auch er hat sich anschließend höherklassig ausgetobt, seinem sportlichen Ehrgeiz folgend. Einen Ehrgeiz, den er jetzt auch bei der aktuellen SG sieht und den er mit Freuden weiter anfachen will. Bis zum Sommer steht er noch für den SC Orschweier auf dem Platz. Danach steigt er bei der SG ins Trainergeschäft ein.

Andres Zuleta:

Nach meiner Jugend beim FC Denzlingen, hatte ich mich im Fußball für einige Jahre zurückgezogen. Der SC Wallburg war nach meiner langen Pause die erste Station und der Verein schaffte es, mich wieder für den Fußball zu begeistern. Jetzt ist die SG wiederum meine erste Station im Trainergeschäft. Ich freue mich darauf, der SG etwas zurückgeben zu können – sei es auf oder neben dem Platz. Besonders freue ich mich auf die junge Mannschaft, das Trainerteam, den sportlichen Entwicklungsprozess und die damit verbundene neue Herausforderung.“

Head Coach Thorsten Moser wird in Zukunft also nochmal etwas weitreichendere Möglichkeiten haben, sein Training zu gestalten und besser auf die Belange einzelner Spieler einzugehen.

Thorsten Moser:

Ich freue mich riesig über die beiden Neuzugänge. Beides sind zwei TOP-Charaktere, welche uns auf sowie neben dem Platz deutlich weiterbringen werden. Beide sind top-motiviert und wollen die ersten Schritte im Trainergeschäft gehen. Bei uns haben sie super Voraussetzungen, um in diese Position hineinzuwachsen. In dieser Konstellation können wir noch individueller arbeiten und die einzelnen Spieler sowie das ‚große Ganze‘ weiterentwickeln und vorantreiben.“

Mit den Gebrüdern Markus und Pascal Gwarys, welche die zweite Mannschaft unter ihren Fittichen haben, dem Torwarttrainer Tobias Bachmann und Team-Manager Timo Wolf ist das gesamte Team für Kreisliga B-Verhältnisse schon lange gut aufgestellt. Mit dieser zusätzlichen Verstärkung bleibt bald kaum ein Wunsch mehr offen, was die Betreuung der Spieler angeht.

Tim Rohrwasser (1. Vorstand SC Wallburg):

Wir freuen uns, Andres und Jonas ab Sommer in der SG-Familie begrüßen zu dürfen. Besonders ist daran, dass es sich um zwei „Heimkehrer“ handelt, die „unsere DNA“ tragen. Von den Erfahrungen, die sie zwischenzeitlich gesammelt haben, werden wir alle profitieren – auf dem Platz, an der Seitenlinie und neben dem Platz. Beide werden Schlüsselfunktionen einnehmen, um als Team den nächsten Schritt zu machen. Mit Andres durfte ich in der Vergangenheit auch schon gemeinsam die Fußballschuhe schnüren.“

Georg Osner (1. Vorstand SV Ettenheimweiler):

Da hat unsere sportliche Leitung um Trainer Thorsten Moser einen super Job gemacht. Die beiden werden die Qualität der Mannschaft nochmal deutlich steigern. Mit Andres wird es in unserer Offensive mit Sicherheit gefährlicher, wie er in Orschweier schon gezeigt hat. In Wieler freuen wir uns ganz besonders, dass unser Oberzunftmeister Jonas in heimische Gefilde zurückkehrt. Menschlich passen beide perfekt zu uns. Jetzt kann ich meine Kickschuhe beruhigt an den Nagel hängen.“

Bild, von links nach rechts: Tim Rohrwasser, Andres Zuleta, Thorsten Moser, Jonas Hösel, Marcel Ruf

„Mini-Wandertag“ am 13.03. in Wallburg

Aufgrund den noch immer herrschenden Bedingungen bezüglich der Corona-Pandemie, werden die Wandertage auch im Jahr 2022 nicht wie gewohnt stattfinden können.

Für die Leute, die ungeachtet dessen Ihre Füße nicht stillhalten können, bieten die Wanderfreunde eine geführte Wanderung am 13.03. (Sonntag) an. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Halle in Wallburg.

Auch in Dinglingen ohne eigene Treffer

Auch im dritten Spiel in Folge ohne Tore, hat die SG Ettenheimweiler/Wallburg beim FV Dinglingen nichts einfordern können – 4:0 für die Gastgeber.

Nur wenige Minuten gespielt, haben die Dinglinger dieser Partie schon einen Stempel aufgedrückt. Als die beiden Teams sich noch vorsichtig abgetastet haben, die plötzliche Führung durch David Wagner mit seinem 1:0 (5. Spielminute) nach einer Ecke. Am kurzen Pfosten konnte er den scharf hereingespielten Ball ins Netz manövrieren. Mit dieser Führung im Rücken spielte der FVD ordentlich auf und brachte die Spielgemeinschaft immer wieder in Bedrängnis. Zumindest in den folgenden Minuten, nach spätestens einer halben Stunde fing sich das Blatt langsam zu wenden an. Die Gäste hatten zunehmend gefährliche Aktionen zu vermelden und drückten mehr und mehr Richtung gegnerischem Tor. Bis Wladislaw Duschkin dem ein Ende setzte. Ein Dribbling durch die Viererkette der SG mit anschließender Hereingabe auf Duschkin sorgte für das 2:0 (40.). Gleich im Anschluss darauf, bevor sich die Kicker in Rot von diesem Schlag erholt hatten, setzte Manuel Scheibel nochmal einen drauf und erzielte kurz vor der Pause das 3:0 (43.) für den FV Dinglingen.

 In der zweiten Hälfte ging es direkt so weiter, David Wagner beendete das Spiel inoffiziell mit seinem 4:0 (48.), womit die SG E.weiler/Wallburg innerhalb von nicht einmal zehn Spielminuten drei Gegentreffer hinnehmen musste. Die letzten vierzig Minuten fanden im beständigen Nieselregen statt, der den Kunstrasen zu einer wässrigen Angelegenheit werden ließ. Das ungewohnte Geläuf und der schnellere Ball darauf machten den Gästen sichtlich zu schaffen, der FV hatte hier gewisse Heimvorteile. Nutzen konnten die Spieler das auf dem Feld aber kaum, die Tore der Partie waren bereits gezählt – trotz einiger Großchancen. Abseits der spielentscheidenden zehn Minuten konnte die SG durchaus mithalten, war aber doch nie in der Lage, wirklich einen eigenen Treffer zu erzwingen. Die Dinglinger waren hier einfach gefährlicher und gewannen diese Partie verdient.

Noch düsterer war dieser Spieltag für die SG Ettenheimweiler/Wallburg 2. Sie musste eine 7:0-Niederlage gegen den FV Dinglingen 2 einstecken.

Am kommenden Sonntag ist der TGB Lahr in Wallburg zu Gast. Nach den letzten drei Spieltagen, ist der Gegner für SG Ettenheimweiler/Wallburg aber fast irrelevant – sie müssen zeigen, dass sie über 90 Minuten einen ordentlichen Fußball spielen können.

SG erneut ohne Treffer

Der FC Ottenheim war am vergangenen Sonntag zu stark für die SG Ettenheimweiler/Wallburg, die Kicker der Spielgemeinschaft mussten sich mit 0:3 geschlagen geben.

Nach zwei Auswärtsspielen nun endlich wieder auf heimischem Rasen, bemühte sich die SG sichtlich, mit ihrem auf Ballbesitz orientierten Spiel die Zügel in die Hand zu nehmen. Ähnlich wie schon in der Woche zuvor, funktionierte das aber nur mäßig gegen eine Mannschaft, die den gleichen Plan verfolgt – nur eben noch eine Winzigkeit souveräner. Im Aufbauspiel und Mittelfeld machte sich das kaum bemerkbar, beide Teams schenkten sich hier nichts. Doch der entscheidende Pass in die Spitze war bei den Gästen immer wieder gefährlich, die Gastgeber auf der anderen Seite taten sich in dieser letzten Instanz deutlich schwerer. So gingen die Teams mit einem 0:2-Zwischenstand in die Pause, nachdem bereits früh Emmanuel Okpara (17. Spielminute) und später Kevin Krieg (41.) für den FCO einnetzen konnten.

In der zweiten Hälfte ließ der Druck der Ottenheimer nach. Ob gewollt, um die Führung zu verwalten, oder durch entschlossen pressende Gegenspieler herbeigeführt, lässt sich schwer sagen. So oder so, die Spielgemeinschaft war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzuschreiben. Doch die wirkliche Gefahr vor dem Tor der Ottenheimer blieb nach wie vor aus. Einigen Einzelaktionen vonseiten der SG waren die Folge, um irgendwie das Blatt noch auf eigene Faust wenden zu wollen. Marc Walter schlug mit seinem 0:3 (71.) allerdings den letzten Nagel in den Sargdeckel. Ein Spiel, das nicht in dieser Deutlichkeit hätte ausgehen müssen. Aber wer keine Tore schießt, hat am Ende des Tages keine Punkte zu erwarten.

Noch deutlicher war die Partie der zweiten Mannschaften. Der FC Ottenheim 2 gewann hier völlig verdient mit 0:5 gegen eine SG Ettenheimweiler/Wallburg 2, die weit hinter den eigenen Möglichkeiten und Erwartungen zurückblieb.

Eine weitere schwere Partie steht am kommenden Sonntag bevor, hier ist die SG beim FV Dinglingen zu Gast. Die Dinglinger konnten sich in den bisher 4 Spielen bereits 9 Punkte erkämpfen.

Erkämpfter Sieg für die SF Kürzell

Ein Spiel auf Augenhöhe war zu erwarten, nicht weniger haben die Zuschauer auch zu sehen bekommen. Doch am Ende gewinnen die SF Kürzell durchaus verdient mit 2:0 gegen die SG Ettenheimweiler/Wallburg.

Die ersten Spieltage nun vorbei, kristallisiert sich bereits ein grobes Bild aus der Tabelle heraus. Zwischen den SF Kürzell und den Gästen der SG E.weiler/Wallburg war im Vorfeld aber kaum ein Favorit auszumachen. Ein Ersteindruck, der sich auch lange bestätigte. In einem sehr taktischen und auf Ballbesitz ausgelegten Spiel, gelang es keinem der beiden Teams, sich hier wirklich einen Vorteil zu erarbeiten. Nach einem vielversprechenden Angriff der Gastgeber, bereits nach wenigen Minuten, springt der Ball von der Latte auf die Torlinie, doch das 0:0 steht. Und nach diesem Aufwecker bleibt es lange ruhig für die zwei Keeper im Spiel. Gefährlich sind vor allem schnelle Konter, die allerdings nicht so häufig zu sehen sind. Beide Mannschaften vor allem darauf bedacht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und gegen den Ball wiederum früh zu stören. So geht es dann auch torlos in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann zunächst, wie der erste endete. Mit fortschreitendem Spielverlauf konnten die Kürzeller aber zunehmend das Heft in die Hand nehmen. Nie besonders auffallend, aber doch überall eine Brise schneller, zweikampfstärker und präziser als die SG. Philipp Schäfer gelang dann schließlich der langersehnte erste Treffer für sein Team, zum 1:0 (68. Spielminute). Plötzlich in Zugzwang, warfen die Kicker der Spielgemeinschaft nochmal alles nach vorne. Eine nötige Reaktion, die allerdings auch Lücken in der Defensive hinterlässt. Mike Rheinberger – frisch aus der Landesliga vom FSV Altdorf kommend – konnte sich hier schließlich durchsetzen und baute die Führung der SFK mit seinem 2:0 (78.) weiter aus. In der Schlussphase ging es nochmal hitzig zu, die SGEW rüttelte beständig am Ergebnis. Konnte aber bis zum Ende keinen Treffer erzielen, die Gastgeber in dieser Partie eine Nasenspitze vorne und diesen Vorteil souverän ausgespielt.

Auch das Team der SG Ettenheimweiler/Wallburg 2 konnte nicht an die starke Leistung der vorherigen Woche anknüpfen und musste sich gegen die SF Kürzell 2 mit 3:0 geschlagen geben.

Kommenden Sonntag ist der FC Ottenheim zu Gast in Wallburg. Mit bisher nur einem Sieg auf dem Konto, sind die Ottenheimer sicherlich nicht so gut in die Saison gestartet, als zunächst erwartet. Welches Team sich nun den zweiten Sieg einsacken kann, bleibt abzuwarten.

Kantersieg beim SV Schmieheim

Zweiter Spieltag, erstes Lokalderby – zumindest für die SG Ettenheimweiler/Wallburg. Am vergangenen Sonntag konnte diese einen beeindruckenden 1:8-Sieg beim SV Schmieheim einfahren.

Noch etwas unsicher, was sie nach der langen Pause vom jeweiligen Gegner halten sollten, begann die Partie vorsichtig und eher taktisch betont – einer großen Chance der Gäste in der Anfangsphase zum Trotz. Nach einer knappen viertel Stunde fing das Spiel dann Feuer, als Edgar Schattenschneider völlig überraschend den Führungstreffer für den SV Schmieheim (14. Spielminute) erzielen konnte. Die Antwort folgte auf dem Fuße, Jannik Greif netzte vier Minuten später den Ausgleichstreffer für die Spielgemeinschaft ein. Und damit nicht genug, konnte Tim Wangler mit einer Soloaktion im gegnerischen Strafraum das Spiel mit dem 1:2 (21. Spielminute) gleich komplett drehen. Nach diesen vor allem chaotischen Minuten, nahm die SGEW das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hand. Zwar hatte auch der SV Schmieheim oft den Ball in den eigenen Reihen, konnte aber keine gefährlichen Aktionen kreieren. Die SG war dagegen immer brandgefährlich, mit jedem offensiven Pass nach vorne. Zwei weitere Tore durch Marius Paul zum 1:3 (29.) und Valentin Weber zum 1:4 (44.) sorgten für einen deutlichen Zwischenstand zur Pause.

In der zweiten Hälfte verlor die SG etwas von ihrer Dominanz, das grundsätzliche Thema blieb aber das Gleiche. Wo die Gastgeber immer wieder an der gegnerischen Verteidigung scheiterte, fanden die Gäste die richtigen Lösungen mit ihren Offensivaktionen. Ein weiterer Treffer durch Paul (53.) und drei durch die an diesem Tag völlig überzeugende Sturmspitze Weber (59., 70. und 90.) führten die Kicker der Spielgemeinschaft so zu einem absoluten Kantersieg in diesem Derby.

Auch im Vorspiel der zweiten Mannschaften konnten die Gäste glänzen. 1:7 für die SG Ettenheimweiler/Wallburg 2 und damit stolze 15 Tore am gesamten Spieltag.

In der nächsten Partie geht es für die SG nach Kürzell. Hier geht es für beide Teams darum, in der noch sehr jungen Tabelle gar nicht erst den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

In letzter Minute aus dem Pokal ausgeschieden

Das erste Pflichtspiel nach der Pause ist jedes Jahr aufs Neue eine wichtige Messlatte dafür, wie fit die Teams durch den Sommer gekommen sind. Nach einer vielmonatigen Corona-Pause gilt das nochmal umso mehr. Rein auf dem Papier konnte der SV Leutesheim über 120 Minuten hinweg den längeren Atem beweisen, die Gäste gewannen mit 2:3 n.V. gegen die SG Ettenheimweiler/Wallburg im ersten Spiel des Rothaus Bezirkpokals.

Das Spiel begann bereits mit hohem Tempo und geizte zu keinem Zeitpunkt mit Chancen. Wo sich die beiden Mannschaften in Sachen Spielanteilen allerdings auf Augenhöhe bewegten, konnte der SVL die brisanteren Chancen für sich beanspruchen. Folgerichtig dann die Führung zum 0:1 (18. Spielminute) durch Herve Albrecht, nach einem schnellen Konter. Der Treffer sollte der einzige in der ersten Hälfte sein.

Die zweite Hälfte knüpfte dann zuerst da an, wo die erste endete. Marius Schmidt konnte schließlich auch bald schon die Führung für die Gäste ausbauen, mit seinem 0:2 (50.) durch die Beine des Keepers. Doch die Antwort der Spielgemeinschaft ließ nicht lange auf sich warten. Valentin Weber eroberte an der Mittellinie den Ball und setzte zu einem Dribbling an, das ihn bis vor das gegnerische Tor führte. Nach dieser Solo-Aktion erzielte er das 1:2 (52.), wodurch die gesamte SG einen spürbaren Anschub bekam. Mit zunehmender Spielzeit nahmen die Gastgeber das Spiel mehr und mehr in die Hand, nicht zuletzt auch durch frisches Blut von der Bank. John Sinner gelang schließlich der Ausgleichstreffer zum 2:2 (81.), ebenfalls nach einer kleinen Dribbling-Einlage. Zuvor bekam er den Ball von Paul Ketterer, der den Angriff wesentlich eingeleitet hatte. Damit sind drei Auswechselspieler, alle drei frisch von der Jugend zu den Herren gekommen, für die zwei Tore der SG verantwortlich. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit musste Fabian Frank verletzt den Platz verlassen – aufgrund bereits getätigter Wechsel, musste die SGEW somit in Unterzahl in die Verlängerung.

Eine Verlängerung, die beiden Teams nochmal alles abverlangte und auch ordentlich an Spielhärte zulegte. Trotz der Unterzahl konnten die Spieler der Heimmannschaft allerdings das Geschehen weitestgehend lenken und generierten durch immense Laufbereitschaft und Kampfgeist einige Chancen. Unterm Strich blieben sie in ihren Chancen aber zu inkonsequent und brachten den Ball nicht über die Linie. Der SV Leutesheim war hier deutlich effizienter. Nach einem hohen Ball über die Abwehrkette konnte Daniel Kirchhofer weitestgehend unbedrängt auf das Tor der Gastgeber zulaufen und netzte den finalen Siegestreffer zum 2:3 (119.) ein.

Die Spielgemeinschaft konnte in dieser Partie einige Schwächen vorzeigen, die es vor Rundenbeginn anzugehen gilt. Nichtsdestotrotz konnten die Zuschauer ein spannendes und kampfbetontes Spiel verfolgen. Für den SV Leutesheim geht es im Pokal nun am Sonntag gegen die SG Gengenbach/Reichenbach.

Jugendturnier 2021 findet nicht statt

Nachdem der Sportclub Wallburg bereits erste Schritte in Richtung des 4. Sparkassen-Cup unternommen hat, wurde nun schweren Herzens beschlossen, das Jugendturnier für das Jahr Jahr 2021 wieder abzusagen.

Der SCW ist froh, in der aktuellen Situation wieder mit den Jugendmannschaften trainieren zu dürfen und so zumindest ein Stück weit Normalität in das Vereinsleben einkehren zu lassen. Aufgrund der aktuellen Situation ist man zuversichtlich, dass die Saison 2021/22 wie gewohnt starten und diesmal auch durchgeführt werden kann.

Das für Anfang Juli angedachte Turnier wäre allerdings nur mit schwer umsetzbarem Hygienekonzept durchführbar. Nachdem diverse Szenarien und Möglichkeiten durchdacht wurden, um das Turnier irgendwie durchführen zu können, ist der Verein auf zu viele Unwägbarkeiten gestoßen.

Mit Blick auf die womöglich bald überstandene Krise hofft der Sportclub auf das Verständnis der bereits angemeldeten Vereine und darauf, auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche neue Anmeldungen zu erhalten.

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Thorsten Moser wird neuer Cheftrainer der SG E’weiler / Wallburg

Die Spielgemeinschaft der Vereine SV Ettenheimweiler und SC Wallburg stellt früh die Weichen für die Saison 2021/2022. Nur kurze Zeit, nachdem die einvernehmliche Trennung vom bisherigen Cheftrainer Marc Wildt bekannt gegeben wurde, steht nun der Nachfolger.
Mit Thorsten Moser konnte die SG ihren Wunschkandidaten für das Amt gewinnen. Nach Stationen beim SV Grafenhausen, dem FC Ottenheim und dem FV Ettenheim, verantwortet er ab dem kommenden Sommer den sportlichen Erfolg der SG E’weiler / Wallburg. Beide Vereine betonen, dass sie ein langfristiges Engagement zum Ziel haben, um die Entwicklung der Mannschaft konsequent weiterzutreiben.
Weiter wird das Betreuerteam ergänzt durch Teammanager Timo Wolf, wie die Vereine bekannt gaben. Mit seinem großen Erfahrungsschatz und seinen guten Beziehungen in der Region, ist auch diese Verpflichtung ein weiterer essentieller Schritt für die sportliche Entwicklung der Spielgemeinschaft.

Das sagen die Verantwortlichen zur Trainerverpflichtung:

Trainer Thorsten Moser: „Ich freue mich sehr auf das Projekt. Wir werden uns in der gemeinsamen Konstellation mit Timo professioneller aufstellen und die Mannschaft und den Verein weiterentwickeln. Dies ist eine sehr spannende Aufgabe. Ich bin davon überzeugt, dass alle mitziehen und den Entwicklungsprozess mitgehen werden.“

Teammanager Timo Wolf: „Früher war ich selbst Jugend- und Seniorenspieler des SC Wallburg, deshalb freut es mich umso mehr, dass die Verantwortlichen beider Vereine auf mich zugekommen sind. Ich möchte mein Netzwerk dazu nutzen, um gemeinsam mit Thorsten und dem Betreuerteam, die Mannschaften und die Vereine weiter zu entwickeln.“

Marco Herr (Vorstand Sport SV Ettenheimweiler): „Thorsten kommt ursprünglich aus Ettenheimweiler und begann auch hier seine Laufbahn. Hier trifft er auf viele Bekannte und Freunde. Umso mehr freue ich mich, dass er den gemeinsam eingeschlagenen Weg mitgehen wird. „

Tim Rohrwasser (1. Vorstand SC Wallburg): „Thorstens Arbeit bei seinen bisherigen Stationen war beeindruckend. Umso mehr freuen wir uns, mit ihm einen Trainer gewonnen zu haben, den wir sowohl charakterlich als auch fachmännisch sehr hoch wertschätzen.“

Die SF Kürzell siegen durch Effizienz vor dem Tor

Trotz früher Führung hatte die SG Ettenheimweiler/Wallburg am vergangenen Dienstag nicht die passende Lösung parat, um gegen die SF Kürzell zu bestehen.

Holger Ibig eröffnete die Partie mit einem Paukenschlag. In den ersten Minuten konnte er einen schwachen Pass in den Abwerreihen der Sportfreunde abfangen, marschierte allein aufs Tor und erzielte das 1:0 (3. Spielminute) für die SGEW. Über die gesamte Anfangsphase hinweg machten die Gastgeber der SG ordentlich Druck nach vorne – das 2:0 schien schon in der Luft zu liegen. Niklas Fehrenbach hatte da allerdings andere Pläne, er konnte den 1:1-Ausgleich (12.) erzielen und brachte sein Team damit auf die Spur. Mit fortschreitendem Spielverlauf konnten die Gäste das Ruder immer mehr in die eigene Hand nehmen, schließlich dann auch die Führung zum 1:2 (37.) durch Florian Till.

Nach der Pause wurde das Spiel zunehmend härter, die beiden Teams schenkten sich nichts. Es waren ausgerechnet zwei Strafstöße, die die Führung der SF Kürzell weiter ausbauten. Steffen Fischer mit dem 1:3 (52.) und Fehrenbach mit dem 1:4 (63.) konnten beide Elfer souverän verwandeln. Auf der anderen Seite heizte Remzi Shala das Spiel nochmal auf, nachdem ihm der Treffer zum 2:4 (73.) gelang. Die nun offensiv aufgestellten Kicker der SG drängten auf ein weiteres Tor, mussten sich aber spätestens nach dem 2:5 (82.) durch Rafael Binder geschlagen geben. Eine hart umkämpfte Partie, trotz des am Ende deutlichen Endstands, mit streckenweise etwas überfordertem Unparteiischen.

Am Tag darauf fand das Spiel der zweiten Mannschaften statt, ähnlich emotional aufgeladen. Nachdem die SG Ettenheimweiler/Wallburg 2 trotz unzähliger Großchancen der Gäste den eigenen Kasten sauber gehalten hatte, gelang ihnen sogar de Führung zum 1:0. Kurz vor Schluss dann allerdings der Ausgleichstreffer zum 1:1, welcher auch direkt diese Partie beendete.